Sestiere Cannaregio

Dieser Stadtteil ist unter anderem auch für das erste jüdische Ghetto der Welt bekannt. Hier wurden die Häuser wegen Platzmangel besonders hoch gebaut. Es herrscht in diesem Winkel der Stadt eine besondere triste Atmosphäre, was angesichts der Geschichte nicht besonders verwundert.

 

Cannaregio liegt relativ nahe des Bahnhofs, und ist für mich gut zu Fuß erreichbar.

 

Früh sind auch die Abfallschiffe unterwegs, sie haben einen Kran an Bord und zum leeren werden die Container auf die Schiffe gehoben.

 

Positiv herausheben kann ich, dass Venedig eine sehr saubere Stadt ist, auch fallen mir keine unangenehmen Gerüche auf.

Ich laufe die Straße der Spanier hinunter, es ist eine ziemlich lange Einkaufsstraße mit vielen Boutiquen, Geschäften, Restaurants und Cafés. Hier zieht mich frischer Duft nach Brot in eine Konditorei wo ich mir ein kleines Frühstück mit Expresso gönne. Gestärkt ziehe ich weiter, auch ein Gemüsemarkt findet auf dieser Straße statt. Auffallend ist das Geschäft eines Maskenmachers. Diese werden noch nach Maß und von Hand gefertigt.

        Ponte dei tre archi, Brücke der drei Bögen

Die meisten der während des Faschismus noch im Ghetto lebenden Juden wurden ab 1943 von den deutschen Besetzern deportiert und größtenteils ermordet. An die Opfer erinnern die am Campo de Gheto Nuovo angebrachten Reliefs.

Koschere Köstlichkeiten

Achtung, die Katze und ihre Herrin kratzen!

Das steht auf einer Hausmauer geschrieben.

Ponte del Ghetto novo

Das war nun mein Bericht über den Bezirk Cannaregio, das letzte Sestiere, das ich während meines viertätigen Aufenthaltes besucht habe. Venedig ist eine großartige Stadt, ich war sicher nicht das letzte Mal hier. Viva la Serenissima!!

 

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